Ökumene

Das gute Miteinander zwischen der evangelischen, katholischen und evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde ist für uns ein wichtiges und ermutigendes Zeichen.
 
Ökumenische Gesprächsabende mittwochs im evang. Gemeindehaus:
 
29. September 2010, 20:00 Uhr 
Jotams Fabel – von echter und falscher Autorität
Die Fragen nach der Autorität gehören zu den Grundfragen des menschlichen Zusammenlebens. Dazu enthält das Alte Testament im Buch Richter 9, 8-15 Jotams Fabel. Sie erzählt, wie Bäume einen König suchen. Diese Fabel ist von zeitloser Aktualität. – Lassen Sie sich verblüffen von einem ziemlich unbekannten Bibeltext, der es aber in sich hat.
Referent: Prof. Dr. Siegfried Zimmer.
 
24. November 2010, 20:00 Uhr, 
Christen und Muslime im Gespräch
Theologische Grundinformationen zu zentralen Fragen der christlich-islamischen Begegnung.
Christen und Muslime leben nahe beieinander und wissen doch oft nur wenig von einander. Gespräche und Begegnungen zwischen den Religionen aber können nur gelingen, wenn Grundinformationen vorhanden sind. Der Referent Pfarrer Heinrich Georg Rothe ist Islambeauftragter der evang. Landeskirche in Württemberg. Er hat Islamkunde studiert und zwei Jahre in Jerusalem gelebt und gearbeitet. In seinem Vortrag beleuchtet er die zentralen Fragen christlich-islamischer Begegnung aus christlicher Perspektive. Darüber hinaus ist Pfarrer Rothe offen für Fragen zu Bibel und Koran, Mohammed und Jesus, Stand und Perspektiven des christlich-islamischen Dialogs u. a.
 
9. Februar 2011, 20:00 Uhr
Spiritualität und Salutogenese
Wird der Mensch als Wesen mit einer biologischen, sozialen und spirituellen Dimension begriffen, stellt sich die Frage, ob bei objektiv oder subjektiv bedrohlich wahrgenommenen Krisen eine individuelle Spiritualität und der Glaube an die Selbstheilungskräfte ausreichend sind. Auch ist unklar, ob diese Spiritualität in „guten“ Zeiten für den Umgang mit Stressoren in „schlechten“ Zeiten ausreicht. Diesen Fragen geht der Vortrag nach und öffnet den Raum für das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Referent: Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser
 
23. März 2011, 20:00 Uhr
„Wenn morgen die Welt unterginge ...“
Apokalypse und Endzeitvisionen in der Malerei der
Klassischen Moderne
Seit jeher haben sich Menschen mit dem Ende der Zeiten auseinandergesetzt. Dabei spielten meist magische Zahlengrößen wie das Jahr 1000 oder 1500 eine zentrale Rolle. Ferner verbanden die Menschen ihre Endzeitvisionen häufig mit spektakulären Himmelsvorgängen: Sonnen- und Mondfinsternissen, Kometenerscheinungen und Planetenkonstellationen. Auch Katastrophen wie Überschwemmungen, Erdbeben oder Kriege galten als Vorboten des drohenden Weltuntergangs. So haben insbesondere am Anfang des 20. Jahrhunderts Künstler sehr sensibel auf die Zeichen der Zeit reagiert und sich vor allem durch die Greuel des 1. Weltkriegs zu apokalyptischen Gemälden verleiten lassen.
Im Vortrag werden einige dieser Endzeitvisionen u. a. von Beckmann, Meidner und Grosz vorgestellt und durch Einbeziehung des zeitlichen Kontextes  anschaulich erläutert.
 
 
Ökumene am Vormittag donnerstags ab 9:00 Uhr im evang. Gemeindehaus, wir beginnen mit einem Brezelfrühstück:
 
14. Oktober 2010, 9:00 Uhr
Calvin und seine Theologie
Neben Zwingli hat Calvin die Reformation in der Schweiz geprägt. Wir beschäftigen uns mit den Wurzeln und Auswirkungen der Theologie Calvins.
Referent: Pfarrer Wolfgang Peter
 
 
11. November 2010, 9:00 Uhr
Wege durch die Trauer
Elisabeth Wagenknecht, die ehrenamtlich in der Hospizgruppe Rems-Murr mitarbeitet und eine Ausbildung in der Arbeit mit Trauernden gemacht hat, geht der Frage nach, wie wir Trauernde unterstützen können.
Referentin: Elisabeth Wagenknecht
 
 

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