Ökumene Berglen

Gemeinsam auf dem Weg

Veranstaltungen der Ökumene Berglen:

Ökumene-Programm – Angebote 2020/2021: Flyer

Das Programm der Ökumene Berglen mit den Abend- und Vormittagsveranstaltungen 2020/2021 liegt im Gemeindehaus und in der Kirche für interessierte Gemeindeglieder zur Mitnahme aus.

Leider mussten aufgrund der derzeitigen Umstände einige Programmpunkte abgesagt, bzw. verschoben werden. Wir informieren Sie hier auf der Homepage und im Amtsblatt sobald wieder Veranstaltungen stattfinden können.

Das Team der Ökumene Berglen

Weltgebetstag 2021!

Wir sagen danke! Unter der Frage „Worauf bauen wir?“, haben wir am 5. März um 18.00 Uhr, einen bewegenden Weltgebetstaggottesdienst in unserer Mauritiuskirche in Oppelsbohm, unter Berücksichtigung der Coronaauflagen, gefeiert. Wir haben uns sehr gefreut, dass viele Besucher/innen unserer Einladung zum Gottesdienst gefolgt sind. Bei der Kollekte wurden 523,10 Euro eingelegt. Dieser Betrag wurde weitergegeben an Projekte für Frauen in Vanuatu. Ein herzliches Dankeschön an alle die dazu beigetragen haben, dass so ein stattlicher Betrag zusammengekommen ist und an alle, die den schönen Gottesdienst mitgestaltet haben. Das WGT-Team Berglen

Weltgebetstag 2021- Liturgie aus Vanuatu

„Worauf bauen wir?“ Unter diesem Leitwort laden christliche Frauen aus Vanuatu uns ein zum Weltgebetstag 2021. Kaum einer von uns kennt Vanuatu, noch wissen wir wo es liegt.

Vanuatu: Auf der einen Seite eine faszinierende Schönheit von 83 Inseln im Pazifik (östlich von Australien). Mit Traumstränden, blauem Meer, Palmen, Korallenriffen mit bunten Fischen, üppigem Regenwald, Früchten (Mangos, Papayas und Ananas), reich an Flora und Fauna. Ein Südseeparadies, das für uns gefühlt „am Ende der Welt“ ist.

Anderseits ist Vanuatu bedroht wie kein anderes Land auf der Erde, auf dem Weltrisikoindex steht es an erster Stelle. Die Existenz der Inseln ist durch den Klimawandel, den damit verbundenen Anstieg des Meeresspiegels der an den Küsten nagt, das Absterben der Korallenriffe und die Erwärmung der Meere massiv gefährdet. Vulkanausbrüche von sieben aktiven Vulkanen kommen hinzu. Immer öfter kommt es zu verheerenden Wirbelstürmen, wie im März 2015 als ein Zyklon zahlreiche Menschen obdachlos machte und 96 Prozent der Ernte zerstörte.

Es leben knapp 300.000 Einwohner/innen in dem Inselstaat, die meisten von Ihnen leben nicht in Städten, sondern in Dörfern. Heute gehören etwa 83 Prozent der Ni-Vanuatu, so nennen sie sich, einer christlichen Kirche an. Mit 28 Prozent ist die presbyterianische Kirche die größte, gefolgt von der anglikanischen Kirche, sowie der katholischen Kirche. Außerdem sind noch pfingstliche und Siebenten-Tages-Adventisten und einige charismatische Freikirchen vertreten.

Die Frauen aus Vanuatu laden uns ein: an Althergebrachtem zu rütteln, uns neu zu vergewissern, ob das Haus unseres Lebens auf sicherem Grund steht oder ob wir nur auf Sand gebaut haben. Im Bibeltext (Mt 7,24-27), den die Frauen ausgewählt haben, geht es darum, wie wir weise leben und ins Reich Gottes gelangen können. Hören und Tun – das sind zwei Schlüsselworte im Text. Wo wir Gottes Wort hören und danach handeln, wird das Reich Gottes Wirklichkeit. Wo wir uns daran orientieren, haben wir ein festes Fundament. Mit den Frauen aus Vanuatu fragen sich auch angesichts der Corona-Pandemie Frauen rund um den Globus: Was zählt? Was ist wichtig? Was hält uns? Gerade jetzt brauchen die Frauen aus Vanuatu unsere Solidarität auch in Form der Kollekte.

Weltgebetstag am Freitag 5. März 2021

Die Frauen aus VANUATU - das Land am Ende der Welt – zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschiinseln, laden uns und die ganze Welt dieses Jahr ein mit Ihnen Gottesdienst zu feiern. Auch wir möchten mitfeiern, trotz Pandemie, trotz Hygieneregeln oder gerade deswegen. Ein Zeichen setzen, dass nicht nur wir Probleme haben, sondern dass gerade Menschen weltweit und auch in Vanuatu vielen Gefahren ausgesetzt sind und sich die Frage stellen „Worauf bauen wir?“

Zu wohnen in einem Südseeparadies muss nach unseren Vorstellungen herrlich sein, aber bedroht durch den steigenden Meeresspiegel, durch Zyklone, Vulkanausbrüche und Erdbeben, das ist für uns in Europa unvorstellbar. Wir sitzen alle in einem Boot. Das hat uns der Pandemieausbruch deutlich vor Augen geführt. Und so dürfen auch wir uns die Frage der Ni-Vanuatu Frauen stellen: „Was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät?“

Wir – das ökumenische Team – laden Sie herzlich ein zum Gottesdienst in die Mauritiuskirche in Oppelsbohm. Unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln (bitte med. Mundschutz tragen) möchten wir auch dieses Jahr ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für Frauen in VANUATU und weltweit, die unter widrigen Umständen täglich ihr Leben und das ihrer Familien meistern und um Anerkennung und Gleichberechtigung kämpfen.

Unterstützen Sie die Projekte der Weltgebetstage mit Ihrer Kollekte. Informationen finden Sie unter weltgebetstag.de/kollekte-projekte/spenden/. Gerne können Sie auch eine Spende überweisen an: Weltgebetstag der Frauen e.V. Evangelische Bank EG, Kassel IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40 BIC: GENODEF1EK1 Danke für Ihre Unterstützung.